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1.
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Berechnung der Basissolvabilitätskapitalanforderung (BSCR)
Die in § 100 dargelegte Basissolvabilitätskapitalanforderung wird wie folgt ermittelt:
wobei SCRi das Risikomodul i und SCRj das Risikomodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
2Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCRi und SCRj:
3SCRNichtleben:
4Nichtlebensversicherungstechnisches Risikomodul;
SCRLeben:
5Lebensversicherungstechnisches Risikomodul;
SCRKranken:
6Krankenversicherungstechnisches Risikomodul;
SCRMarkt:
7Risikomodul Marktrisiken;
SCRAusfall:
8Risikomodul Gegenparteiausfall.
9Der Faktor „Corr i, j“ steht für die Angaben in Zeile i und Spalte j der folgenden Korrelationsmatrix: | j | Markt | Gegenpartei- ausfall | Lebens- versicherung | Kranken- versicherung | Nicht-Lebens- versicherung |
|---|
| i |
|---|
| Markt | 1 | 0.25 | 0.25 | 0.25 | 0.25 |
| Gegenparteiausfall | 0.25 | 1 | 0.25 | 0.25 | 0.5 |
| Lebensversicherung | 0.25 | 0.25 | 1 | 0.25 | 0 |
| Krankenversicherung | 0.25 | 0.25 | 0.25 | 1 | 0 |
| Nicht-Lebensversicherung | 0.25 | 0.5 | 0 | 0 | 1 |
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2.
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Berechnung des nichtlebensversicherungstechnischen Risikomoduls
Das in § 101 genannte nichtlebensversicherungstechnische Risikomodul errechnet sich wie folgt:
wobei SCRi das Untermodul i und SCRj das Untermodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
11Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCRi und SCRj :
12SCRNL-Prämien/Rückstellung:
13Untermodul Nichtlebensversicherungprämien- und ‑reserverisiko;
SCRNL-Katastrophen:
14Untermodul Nichtlebenskatastrophenrisiko.
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3.
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15Berechnung des lebensversicherungstechnischen Risikomoduls
Das in § 102 genannte lebensversicherungstechnische Risikomodul errechnet sich wie folgt:
wobei SCRi das Untermodul i und SCRj das Untermodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
16Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCRi und SCRj:
17SCRSterblichkeit:
18Untermodul Sterblichkeitsrisiko;
SCRLanglebigkeit:
19Untermodul Langlebigkeitsrisiko;
SCRInvalidität:
20Untermodul Invaliditäts-/Morbiditätsrisiko;
SCRLV-Kosten:
21Untermodul Lebensversicherungskostenrisiko;
SCRRevision:
22Untermodul Revisionsrisiko;
SCRStorno:
23Untermodul Stornorisiko;
SCRLV-Katastrophen:
24Untermodul Lebensversicherungskatastrophenrisiko.
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4.
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25Berechnung des Risikomoduls Marktrisiken
Struktur des Risikomoduls Marktrisiken
Das in § 104 genannte Marktrisikomodul errechnet sich wie folgt:
wobei SCRi das Untermodul i und SCRj das Untermodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
26Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCRi und SCRj:
27SCRZins:
28Untermodul Zinsänderungsrisiko;
SCRAktien:
29Untermodul Aktienrisiko;
SCRImmobilien:
30Untermodul Immobilienrisiko;
SCRSpread:
31Untermodul Spread-Risiko;
SCRKonzentration:
32Untermodul Marktrisikokonzentrationen;
SCRWechselkurs:
33Untermodul Wechselkursrisiko.