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Versicherungsaufsichtsgesetz – VAG

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1(Fundstelle: BGBl. I 2015, 558 - 559)


1.
Berechnung der Basissolvabilitätskapitalanforderung (BSCR)
Die in § 100 dargelegte Basissolvabilitätskapitalanforderung wird wie folgt ermittelt:
wobei SCRi das Risikomodul i und SCRj das Risikomodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
2Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCR
i und SCRj:

3SCR
Nichtleben:
4Nichtlebensversicherungstechnisches Risikomodul;
SCRLeben:
5Lebensversicherungstechnisches Risikomodul;
SCRKranken:
6Krankenversicherungstechnisches Risikomodul;
SCRMarkt:
7Risikomodul Marktrisiken;
SCRAusfall:
8Risikomodul Gegenparteiausfall.

9Der Faktor „Corr i, j“ steht für die Angaben in Zeile i und Spalte j der folgenden Korrelationsmatrix:

jMarktGegenpartei-
ausfall
Lebens-
versicherung
Kranken-
versicherung
Nicht-Lebens-
versicherung
i
Markt10.250.250.250.25
Gegenparteiausfall0.2510.250.250.5
Lebensversicherung0.250.2510.250
Krankenversicherung0.250.250.2510
Nicht-Lebensversicherung0.250.5001

2.
Berechnung des nichtlebensversicherungstechnischen Risikomoduls
Das in § 101 genannte nichtlebensversicherungstechnische Risikomodul errechnet sich wie folgt:
wobei SCRi das Untermodul i und SCRj das Untermodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
11Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCR
i und SCRj :

12SCR
NL-Prämien/Rückstellung:
13Untermodul Nichtlebensversicherungprämien- und ‑reserverisiko;
SCRNL-Katastrophen:
14Untermodul Nichtlebenskatastrophenrisiko.
3.

15Berechnung des lebensversicherungstechnischen Risikomoduls
Das in § 102 genannte lebensversicherungstechnische Risikomodul errechnet sich wie folgt:
wobei SCRi das Untermodul i und SCRj das Untermodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
16Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCR
i und SCRj:

17SCR
Sterblichkeit:
18Untermodul Sterblichkeitsrisiko;
SCRLanglebigkeit:
19Untermodul Langlebigkeitsrisiko;
SCRInvalidität:
20Untermodul Invaliditäts-/Morbiditätsrisiko;
SCRLV-Kosten:
21Untermodul Lebensversicherungskostenrisiko;
SCRRevision:
22Untermodul Revisionsrisiko;
SCRStorno:
23Untermodul Stornorisiko;
SCRLV-Katastrophen:
24Untermodul Lebensversicherungskatastrophenrisiko.
4.

25Berechnung des Risikomoduls Marktrisiken
Struktur des Risikomoduls Marktrisiken
Das in § 104 genannte Marktrisikomodul errechnet sich wie folgt:
wobei SCRi das Untermodul i und SCRj das Untermodul j bezeichnet; „i, j“ bedeutet, dass in der Summe alle möglichen Kombinationen von i und j erfasst sein sollten.
26Bei der Berechnung treten an die Stelle von SCR
i und SCRj:

27SCR
Zins:
28Untermodul Zinsänderungsrisiko;
SCRAktien:
29Untermodul Aktienrisiko;
SCRImmobilien:
30Untermodul Immobilienrisiko;
SCRSpread:
31Untermodul Spread-Risiko;
SCRKonzentration:
32Untermodul Marktrisikokonzentrationen;
SCRWechselkurs:
33Untermodul Wechselkursrisiko.

Zuletzt geändert durch Art. 11 G v. 27.12.2024 I Nr. 438
Änderung durch Art. 3 G v. 16.1.2026 I Nr. 14 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Seite zuletzt aktualisiert am 23. Januar '26